Sich selbst zu lieben klingt für viele irgendwie unpassend. Denn oft wird “Selbstliebe” mit “Selbstverliebtheit” verwechselt und eher als etwas Negatives als etwas Erstrebenswertes empfunden.

Ist es überhaupt okay sich selbst zu lieben? Ist das nicht irgendwie zu eigennützig oder zu unsozial? Sollte man sich nicht lieber bemühen, anderen gegenüber noch aufmerksamer zu werden und sich selbst noch ein bisschen mehr zurücknehmen?

Nein, manchmal ist es auch wichtig, an sich selbst zu denken.

„Wenn du dich selber nicht liebst, wird dich auch eine Beziehung nicht erfüllen – egal mit wem du zusammen bist.“

Selbstliebe ist ein sehr wichtiges emotionales Thema, dass für jeden Menschen von Bedeutung ist, in unserer heutigen Welt aber leider häufig viel zu kurz kommt.

Es geht nicht darum, sich in übertriebenen, unangemessenem und nach aussen hin auffälligem Masse “toll” zu finden.

Es geht darum, sich selbst einfach so zu behandeln und wahrzunehmen wie man auch andere behandeln sollte – wie eine Person, die man mag und die einem wichtig ist.

Lernen Sie sich wieder selbst zu lieben und starten können Sie mit einer einfachen Übung.

Spiegelübung

Es gibt sehr viele verschiedene Spiegelübungen, bei denen man sich täglich selber sagt, wie toll, wie erfolgreich oder wie schön man ist. Das grosse Problem dabei: wenn ich mir selber nicht glaube was ich da sage, bewirkt es in den meisten Fällen kaum etwas. Deshalb startet man am besten mit etwas einfachem. Man wünscht sich selber einfach einen guten Tag.

“Liebe/r (eigener Vorname), guten Morgen liebe Seele, guten Morgen lieber Geist, guten Morgen lieber Körper; ich wünsche Dir den allerbesten Tag!”

Jeden morgen blickt man sich im Spiegel an und wünscht sich so einen guten Tag.

Auch wenn es sich anfangs komisch anfühlt, am besten einfach mal darauf einlassen und ausprobieren. Die ersten Veränderungen verspürt man oft schon nach 1-2 Wochen.

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