Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen oder frühes Erwachen: Schlafstörungen haben viele Gesichter. Anbei finden sie einige Tipps, um einen gesunden, tiefen Schlaf zu fördern:

ABENDESSEN
Nehmen Sie ein leicht verdauliches, warmes Abendessen zu sich, etwa eine Suppe. Am besten zwischen 18 und 19 Uhr. Als Faustregel gilt: Je später der Abend, desto leichter die Mahlzeit, denn schweres Essen wie Pizza oder Schnitzel Pommes fordern von Körper und Organismus intensive Verdauungsarbeit.

SUCHTMITTEL
Zuviel Alkohol, stört den Schlaf, denn unter Alkoholeinfluss schlafen wir leichter, wachen früher auf und sind am nächsten Tag müder als sonst. Auch Rauchen beeinträchtigt den guten Schlaf, denn Nikotin regt an und erschwert das Einschlafen.

EINSCHLAF-RITUAL
Entwickeln sie eine kleines Ritual für die Stunde vor dem Schlaf – also eine Tätigkeit, die sie jeden Abend ausüben: Das Frühstück für den nächsten Tag vorbereiten, etwas Beruhigendes trinken, ein Buch lesen, Musik hören, spazieren gehen… Jede Gewohnheit stimmt den Organismus darauf ein, dass er bald schlafen wird und langfristig beginnt der Körper, sich schon zu Beginn des Rituals „automatisch“ zu entspannen.

TAGEBUCH
Schreiben sie abends auf, was sie am nächsten Tag erledigen möchten. Somit verhindern Sie nächtliches Grübeln. Entlastend kann es auch sein, Probleme des vergangenen Tages in einer Art Tagebuch aufzuschreiben – so verarbeiten Sie all das, was sie beschäftigt und nehmen belastende Gefühle und Gedanken nicht mit in den Schlaf.

DAS SCHLAFZIMMER
Sorgen sie dafür, dass es in Ihrem Schlafzimmer ruhig und trocken ist. Empfehlenswert sind eine Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent und eine Raumtemperatur von 18 Grad.
Verzichten Sie darauf, im Bett zu arbeiten, fernzusehen oder zu essen. Auf diese Weise gewöhnen sie sich daran, das Bett automatisch mit Entspannung zu koppeln. Langfristig erleichtert diese Gewöhnung dem Gehirn, in den Schlaf zu sinken.

SCHLAFFÖRDERER
Vor allem bei Baldrian ist nachgewiesen, dass er den Schlaf fördert. Aber auch Melissenblätter, Passionsblume oder Lavendel beruhigen das Nervensystem und können gegen Unruhe und Reizbarkeit helfen. Johanniskraut hilft bei depressiven Verstimmungen. die ebenfalls den Schlaf beeinträchtigen können.

Verschreibungspflichtige Schlafmittel machen zwar müde, verbessern den Schlaf allerdings nicht, da sie die Tiefschlafphasen deutlich verkürzen und nur den leichten, für die Erholung weniger wichtigen Schlaf fördern. Punktuell erleichtern Schlafmittel das Einschlafen zwar enorm, tragen aber auf lange Sicht nicht zur Erholung bei.

EINSCHLAF PROBLEME
Wie das Tageslicht verfügen auch LED-Lichtquellen über einen hohen Anteil an blauem Licht. Dieses Licht blockiert die Ausschüttung von Melatonin – dem Hormon, das uns schläfrig macht. Also kein TV, Tablet und Smartphone im Bett!

Rückwärts zählen strengt unser Hirn an! Also einfach von 100 rückwärts zählen und zwischen jeder Zahl einmal tief Ein- und Ausatmen. Mit den Gedanken ganz beim zählen bleiben und wenn man mal abschweift kein Problem, einfach wieder weiter zählen.
Unterstützend kann man sich währenddessen noch vorzustellen, wie man wohl aussieht, wenn man ganz entspannt schläft.

NÄCHTLICHES AUFWACHEN
Bleiben Sie zunächst einmal ruhig und entspannt liegen und bewerten sie das Wachsein als vollkommen harmlos. Denken Sie sich: „Gut, dass ich jetzt noch nicht aufstehen muss!“ Und wenn möglich am besten gar nicht auf die Uhr schauen.
Wenn sie zu viele Gedanken im Kopf haben, stellen sie sich einfach vor, ihre Gedanken wären Wolken am Himmel. Lassen sie die Wolken einfach an ihnen vorbeiziehen und halten sie keine Gedanken fest.

BEWEGUNG
Sport fördert Gesundheit und Schlaf. Also bewegen Sie sich im Alltag, wo und wann immer es geht! Machen Sie dreimal wöchentlich mindestens 30 Minuten Ausdauersport: Gehen Sie Joggen, Schwimmen oder ins Fitnessstudio.

HYPNOSE HILFT!
Schlafstörungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben welche man durch die Hypnose aufdecken und zuverlässig beheben kann. Zudem wird während der Hypnose direkt auf die Entspannungsfähigkeit des Körpers eingewirkt, womit der Körper wieder lernt loszulassen und den Weg in eine Entspannung zu finden, die führt dann in einen wohltuenden tiefen Schlaf.

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